Montag, 4. Juli 2016

Rezension ~ Teufelstritt



Titel: Teufelstritt
Autor: Ursula Hahnenberg
Seiten: 319
Erscheinungstermin: 20.06.2016
Verlag: Goldmann Verlag
 
Wenn die Stille des Waldes gestört wird...

Als Julia Sommer die Stelle der Försterin im Ebersberger Forst bei München antritt, hofft sie auf einen beruflichen und privaten Neuanfang. Doch Julias Chef, der Waldbesitzer Ludwig Voss, ist ein unsympathischer Macho, der der jungen Frau mehr als einmal zu nahe tritt. Dann zerreißen eines Morgen zwei Schüsse die Stille des Waldes – und anstelle eines gewilderten Hirsches findet Julia Ludwigs Leiche ... Trotz aller Unschuldsbeteuerungen wird sie schnell zur Hauptverdächtigen, vor allem für die verschworene Dorfgemeinschaft. Also stellt Julia selbst Nachforschungen an. Doch der eigentliche Täter liegt schon wieder auf der Lauer – und die Försterin steht zwischen ihm und seinem nächsten Opfer ...




Meine Erwartungen waren dieses Mal nicht sehr hoch. Ich finde Krimis grundsätzlich gut. Es ist einfach eines meiner Lieblingsgenres. Das Buch habe ich auf lovelybooks.de gewonnen und mich sehr gefreut. Ich wollte mal wieder einen Krimi lesen und dabei (für mich) neue Autoren kennen lernen. Da mich das Cover und der Klappentext angesprochen haben, habe ich mich für den Gewinn beworben.
Erwartet habe ich, dass es keine "Standart"-Geschichte ist und dass sie spannend und realistisch ist.




Unsere Protagonistin Julia konnte ich leider nicht immer verstehen. Wieso sie der Polizei wichtige Dinge verheimlicht und sich immer verdächtiger macht.
Ihre Oma und ihr Sohn kamen mir leider zu wenig vor.
Freundin Teresa fand ich von Anfang an komisch, habe mir aber nicht viel dabei gedacht, da sie nur relativ selten vorkommt und auch schnell wieder 'verschwindet'.
Ihren Chef und den Pfarrer fand ich auch sehr unsympathisch und merkwürdig. Auch dass Julia sich bei den Anspielungen an ihre Eltern nichts denk war etwas fragwürdig.

 


Die Handlung war gut zu verstehen. Bis auf einige von Julias Handlungen. Ich fand, dass sich die Handlung an einigen Stellen ziemlich gezogen hat und an anderen war sie zu schnell.
Es wär schön gewesen, wenn die Handlungen gleichmäßig verlaufen wären.
Ein wenig unrealistisch ist auch, dass Julia so viel negatives auf einmal passiert, von allen Seiten und es nicht einen Lichtblick zwischendurch gibt. Zudem löst sich das Ende meiner Meinung nach zu schnell selbst auf.


 


Alles in allem ein schöner Krimi für zwischendurch. Trotz meiner niedrigen Erwartungen leider nicht überragend mit zu vielen Kleinigkeiten die mich verwirren und nicht ganz stimmig sind.


Dennoch gibt es gute 3 Sterne.



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